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Zusammenfassung des Projektes MarTech LNG (Marine Competence, Technology and Knowledge Transfer for LNG (Liquid Natural Gas) in the South Baltic Sea Region)

Eines der Ziele der Ostseestrategie lautet „Energieunabhängigkeit“. Ostseeländer wie Polen und Litauen wollen LNG (flüssiges Erdgas oder Liquified Natural Gas) als Mittel zur Schaffung von Energieunabhängigkeit nutzen und LNG-Terminals bauen. Auf der anderen Seite gibt es Länder im Ostseeraum wie Schweden, Dänemark und Deutschland, die Besitzer von LNG Technologien sind.

Nach Einschätzung des Projektträgers Klaipeda Science and Technology Park wäre es außerordentlich sinnvoll, in einem Land bereits erfolgreich getestetes Wissen und Technologie in anderen Ländern, die LNG-Terminals bauen wollen, einzusetzen. Der Ansatz dieser Initiative basiert darauf, dass Investitionen in Polen und im Baltikum keinen großen Wert für die maritime Industrie haben würden, weil aufgrund fehlender Technologien und Kompetenzen entsprechendes Know-how von außerhalb der Ostsee Region eingekauft werden würde.

Die Unterstützung lokaler maritime Industrien soll zum Aufbau lokalen Know-hows und zur Spezialisierung führen. Hauptziel des Projektes ist es, besseren Zugang zu LNG Technologien und Know-how zu erlangen und bessere Kompetenz, Produkte und Spezialisierung in maritimen Industrien im Ostseeraum aufzubauen. Das Projekt zielt darauf ab, Mehrwert dadurch zu generieren, dass örtliche Unternehmen in der Entwicklung von LNG-Anlagen einbezogen werden. Außerdem soll es dazu dienen, LNG im Verkehr, in der Energieproduktion und in der Schifffahrt einzuführen, unternehmerische Aktivitäten zu befördern und die öffentliche Akzeptanz zu verbessern.


Mehrwert für Mecklenburg-Vorpommern und den südlichen Ostseeraum:

Rund um die Ostsee entstehen zur Zeit Terminals für LNG. LNG ist für einige Länder von hoher strategischer Bedeutung für Energieversorgung und Klimaschutz. Als weiteren Pluspunkt kann LNG für sich verzeichnen, dass es als Brennstoff für Schiffe genutzt werden kann. Ab 2015 treten in der Ostsee internationale Umweltgesetze in Kraft (MARPOL Annex VI), die es Schiffen verbieten, Brennstoffe mit mehr als 0,1 Volumenprozent Schwefel zu nutzen. Dies erfordert erhebliche Änderungen in der Energieversorgung, in Schiffbau und Schiffbetrieb. Für Mecklenburg-Vorpommern ist es deshalb von hoher strategischer Bedeutung, diesen Innovationsmarkt so früh wie möglich für sich zu besetzen. Es gibt bereits Know-how auf Werften und bei Ingenieurunternehmen Mecklenburg-Vorpommerns. Allerdings gilt es, diesen neuen Markt für weitere Unternehmen auszubauen und Kompetenz bei Hochschulen und außeruniversitären Einrichtungen des Landes aufzubauen. Für bereits im Markt befindliche Unternehmen kommt es jetzt darauf an, sich international in Projekten zur LNG-Versorgung und zum Bau von LNG-betriebenen Schiffen zu engagieren, bevor es andere tun. Das zeitliche Fenster zum Aufbau entsprechender Kompetenzen wird auf drei bis max. fünf Jahre geschätzt. Wenn die Chancen nicht jetzt genutzt werden, verschwinden sie in Richtung Ostasien. LNG ist nicht nur ein idealer Brennstoff für die Schifffahrt, sondern er kann gleichermaßen auch als Kraftstoff für LKW und Busse genutzt werden. LNG kann nicht nur aus Erdgas hergestellt werden, sondern auch aus Biogas. Bei abzusehender Überproduktion von Biogas in Mecklenburg-Vorpommern zeichnet sich mit der Verwendung von Flüssig-Biogas (LBG) ein neuer Markt ab, der ein weiteres Puzzlestück zum Aufbau Mecklenburg-Vorpommerns als „Energieexporteur“ darstellen kann. Projektpartner aus Mecklenburg-Vorpommern sind: Universität Wismar, ATI erc gGmbH und Nordic Yards Wismar (assoziiert).

Weiter Informationen unter www.golng.eu